Das HAKO Schutzkonsortium Südtirol arbeitet gemeinsam mit den langjährig eingebundenen Versicherungsgesellschaften an den Rahmenbedingungen der Dürreindex-Versicherung. Der Versicherungstarif wird auf Basis des versicherten Wertes berechnet und liegt für das laufende Jahr voraussichtlich durchschnittlich zwischen 7 und 8 Prozent. Die öffentliche Förderung erfolgt seit 2024 im Rahmen des nationalen Entwicklungsplans PSRN und kann bis zu 70 Prozent der anerkannten Versicherungskosten betragen. Dadurch reduziert sich der effektiv vom landwirtschaftlichen Betrieb zu tragende Anteil auf durchschnittlich rund 2,25 Prozent. Bei einem durchschnittlich versicherten Wert von 800 Euro pro Hektar entspricht dies Kosten von etwa 20 Euro pro Hektar. Mit der neuen Regelung wurde zudem die gesetzliche Schadensschwelle für die Dürreindex-Versicherung von bisher 30 Prozent auf 20 Prozent gesenkt.Das HAKO Schutzkonsortium Südtirol setzt bereits heute auf ein satellitengestütztes Modell, das eine präzisere Erhebung der produzierten Biomasse auf Betriebsebene ermöglicht. Auf Grundlage der erhobenen Boden- und Niederschlagsdaten können Ertragsausfälle infolge von Trockenheit genauer berechnet und bewertet werden.
Dieses innovative System wurde gemeinsam mit EURAC Research, dem Versuchszentrum Laimburg, der Fondazione Edmund Mach in Trient sowie der Abteilung Landwirtschaft entwickelt und wird laufend weiter verbessert und ausgebaut.
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